Jugendband
EXODUS
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Standing Ovations: "Exodus" ferierte mit Gästen
ein Fest
Seit 15 Jahren bereitet Skropop-Band Jugendthemen
auf
Standing ovations gibt es in Kirchen selten, dich in der Christkönig-Kirche
hielt es das Publikum nicht auf den Sitzen. Die Jugendband "Exodus" gab
zur Feier des 15jährigen Bestehens ein Jubiläumskonzert und füllte,
wie schon bei vielen Jugendgottesdiensten zuvor, die Kirche.
Exodus, das bedeutet Auszug: "Und auch wir befinden uns auf einem Auszug",
erklärte ein Mitglied der Band. Zum eigentlichen Exodus kam es vor
15 Jahren, als Pastor Pohlmeyer eine Gruppe zur musikalischen Gestaltung
von Jugendgottesdiensten ins Leben rief. "Themen, die Jugendliche interessieren,
modern gestalten" war und ist bis heute das Motto. Seitdem hat sich die
Band ständig vergrößert. Und es stehen nicht nur traditionelle
Kirchenlieder auf dem Programm, zum Repertoire gehören auch das (nicht)
selbstgeschriebene "Exodus-Lied" und einige moderne Gospelsongs.
Davon gaben die Jugendlichen am Sonntag abend eine beeindruckende Kostprobe,
indem sie die beiden bekannten Stücke "I will follow him" und "Oh
happy day" zum bestem gaben. Besonders viel Beifall ernteten sie für
ihre Interpretation des Liedes "Fest soll mein Taufbund immer stehen",
das von einem Hardehausener Workshop umgeschrieben und zur Melodie
aus dem "Dschungelbuch" vortragen wurde.
Mit verschiedenen anderen Stücken schauten sie mit den Zuhörern
auf die Stationen der 15jährigen Band-Geschichte. "Wir machen uns
auf den Weg" war eine Erinnerung an den Weltjugendtag
in Paris. Mit den Stücken "Nein, sie schweigen nicht mehr" und einem
polnischen Friedenslied setzte sich die Band auch mit den Problemen in anderen
Ländern auseinander.
Westfalenpost 25.11.97 (JN)
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Exodus singt seit 15 Jahren, was Jugendliche denken
Konzert in der Christkönigkirche verfolgten
nicht nur junge Menschen
Seit 1982 hatte die Band etwa 50 Mitwirkende
Kein roter Faden, ein rotes Band führte optisch durch die 15 Jahre,
die die Jugendband "Exodus" besteht. Das Band, unterbrochen von Jahreszahlen,
lag zum Jubiläumskonzert im Gang der Christkönigkirche.
Voll besetzt waren die Kirchenbänke zu dem Kontert der Jugendlichen.
Nicht nur junge Leute, auch ältere waren gekommen, um sich die modernen
Kirchenlieder anzuhören, die zum Repertoire der jungen Musikerinnen
und Musiker gehören.
Am Sonntag standen zwar "nur" 17 Akteure am Altarraum (+ 2 Techniker),
im Laufe der 15 Jahre sind es bestimmt mehr als 50 Jugendliche gewesen,
die bei Exodus mitsangen, mitmusizierten. Viele von ihnen saßen am
Sonntag in der Kirche, diesmal im Publikum.
Moderne Rythmen, Sprache der Jugend bestimmten die Lieder der Band,
wenn sie Gottesdienste mitgestaltet oder - wie am Sonntag - ein eigenes
Konzert gibt. Kleine sketchartige Unterbrechungen führten dem Publikum
augenzwinkernd die Geschichte von Exodus vor, Dias verdeutlichten die Stationen
während der 15 Jahre.
Die Sprache, von Exodus ist deutlich, sie sagen, bzw. singen, was sie
und ihre Freunde und andere Gleichaltrigen sich vorstellen. Zum Beispiel:
"Ich träume eine Kirche, die hofft und liebt und glaubt, die hat auf
Macht verzichtet und sich vom Muff entstaubt".
Westfälische Rundschau 25.11.97 (me)
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